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ZWHS Automatische Regelventile im Einsatz für die Trinkwasserversorgung
Automatische Regelventile in den ZWHS-Anlagen
Von der Brunnenanlage in St.Ilgen bis zur letzten Übergabestation in Friesach sind 20 Ventile mit den Durchmessern 50 mm bis 400 mm für unterschiedlichste Aufgabenstellungen installiert.
Am Brunnenkopf beider Vertikalfilterbrunnen befindet sich jeweils ein Drucks-toßentlastungsventil (DN 100/PN 16) mit rascher Schließfunktion, um den Druck in der Förderleitung zwischen dem Ringkolben-ventil und der Rückschlagdüse beim Abschalten der Förderpumpe zu halten.
In den Übergabeschächten an die Gemeinde St.Ilgen sind aufgrund des hohen Transportleitungsdruckes Druckreduzierventile und Drucksicherheitsventile (DN50,100/PN16/25) im Einsatz.
In beiden Übergabestationen für die Stadt Kapfenberg ist jeweils ein Druckreduzierventil (DN 200/PN16) zur Einspeisung in die Wasserbehälter installiert. Diese Ventile sind in die automatische Rohrbruchüberwachung der Fernwirkanlage eingebunden und können über die Fernwirkzentrale auch einzeln „Auf-Zu" geregelt werden.
Im Hansenhofbehälter Bruck a/d Mur befinden sich für die Behältereinspeisung und Druckreduzierung ein Trinkwasserkraftwerk und drei Regelventile. Ein Drucksicherheitsventil (DN300/ PN16) für den Kraftwerksbetrieb, um bei einem Kraftwerksausfall eine Drucksteigerung in der Transportleitung (DN700) zu verhindern. Weiters ein Versorgungsventil (DN300/ PN16), welches bei längerem Stillstand des Trink-wasserkraftwerkes automatisch in Betrieb gesetzt wird und die Wasserlieferung, abhängig vom Behälterwasserstand, in den Hansenhof-behälter regelt. Dieses Ventil hat noch eine stufenlose Mengenregulierung und eine Drucksicherheitsfunktion eingebaut. Das dritte Ventil wirkt als zusätzliches Versorgungsventil (DN150/PN16) zum TKW-Betrieb und wird ebenso abhängig vom Behälter-wasserstand geregelt. In den Entnahmeleitungen der beiden Wasserkammern des Hansenhofbehälters Richtung Graz sind zwei Rohrbruch-sicherungsventile (DN 400, PN 16) installiert. Die Auslösung der Sicherungs-funktion bei einem Rohrbruch erfolgt über die Fernwirkanlage und die Vorort-steuerung sowie durch die im Ventil entstehende Druckdifferenz.
In der Transportleitungsstrecke Bruck – Graz befinden sich zwei Drucksicher-heitsventile (DN200/ PN25), je eines im Rohrbruchsicherungsschacht Pernegg und im Klappenschacht Friesach kurz vor der Übergabestation an die Holding Graz GmbH.
Ventilservice November 2005
Gemeinsam mit der Ventillieferfirma Hawle wurde eine Gesamtwartung aller Ventile und deren Funktionsüberprüfungen durchgeführt. Die für die Versorgungssicherheit so wichtige Maßnahme konnte in sieben Tagen erfolgreich erledigt werden.
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