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1968 - 1980 | Im Jahre 1968 wurde der damalige Leiter der Wasserversorgung der Grazer Stadtwerke AG auf noch nutzbare Wasservorkommen im südlichen Bereich des Hochschwabmassives aufmerksam und daraufhin Univ. Prof. Thurner mit der Erstellung einer hydrogeologischen Studie zur Auffindung möglicher Hoffnungsgebiete für die Wassergewinnung beauftragt. Die Untersuchung umfasste die Gebiete um die Seeau bei Eisenerz sowie Tragöß, St. Ilgen und Seewiesen und wurde eine geschätzte Entnahmemenge aus dem Gesamtgebiet von ca. 2000 l/s ermittelt. | |  |
Die Gründung des Wasserverbandes Hochschwab Süd
Zur Erschließung und Nutzung eines Gebietes dieser Größenordnung wurde am 12.01.1971 der Wasserverband Hochschwab-Süd mit nachstehenden 27 Mitgliedsgemeinden gegründet:
- Grazer Stadtwerke AG
- Stadtgemeinde Eisenerz
- Stadtgemeinde Kapfenberg
- Marktgemeinde Aflenz-Kurort
- Gemeinde Aflenz-Land
- Gemeinde Etmißl
- Gemeinde St. Katharein a.d. Laming
- Gemeinde Tragöss
- Marktgemeinde St. Marein i.M.
- Marktgemeinde St. Lorenzen i.M.
- Stadtgemeinde Kindberg
- Marktgemeinde Veitsch
- Gemeinde Landl
- Stadtgemeinde Bruck a.d. Mur
- Marktgemeinde Mitterdorf i.M.
- Marktgemeinde Turnau
- Gemeinde Parschlug
- Gemeinde Pernegg a.d. Mur
- Wasserversorgungsgenossenschaft Tragöss-Oberort
- Marktgemeinde Judendorf-Strassengel
- Gemeinde Gratwein
- Stadtgemeinde Frohnleiten
- Gemeinde Proleb
- Gemeinde St. Ilgen
- Marktgemeinde Gratkorn
- Leibnitzerfeld Wasserversorgungs-GmbH
- Gemeinde Oberaich
Die Grundlagen und Vorarbeiten
Auf Betreiben des Wasserverbandes Hochschwab-Süd gab das Land Steiermark (Landesbaudirektion, Referat für wasserwirtschaftliche Rahmenplanung) den Auftrag zu einem umfangreichen und interdisziplinären Untersuchungsprogramm, welches die von Univ. Prof. Thurner ermittelte Nutzungsmenge von 2000 l/s aus dem Bereich des südlichen Hochschwabes endgültig bestätigte.
In den folgenden Jahren wurden im gesamten Bereich des südlichen Hochschwabs wie auch des Eisenerzer Raumes hydrogeologische Kartierungs- und Quellaufnahmen durchgeführt sowie ein Netz von Niederschlags- und Abflussmessstationen eingerichtet. | |
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 | | Die Schon- und Widmungsgebiete
In den Jahren 1972 – 1980 wurden im Zuge der Erkundung des Wasserhaushaltes des südlichen Hochschwabgebietes umfangreiche Grund- und Karstwasseruntersuchungen durchgeführt und erfolgte in den Jahren nach 1973 auch die Kennzeichnung der Trinkwasser-Schon- und Widmungsgebiete in der Natur.
Mit Verordnung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft vom 29. Juni 1973 wurden im BGBl. 345/1973 alle Hochschwab-Wässer vorzugsweise der Trinkwasserversorgung gewidmet, das ganze Gebiet unter Schutz gestellt und in drei Zonen (Zone A, Zone AB und Zone B) gegliedert. |
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