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Bodenbauerkeusche


Keusche Historisch | Hochschwabwasser | Wasser | Trinkwasser | Hochschwab |  Bodenbauer | Grüner See |

Bodenbauerkeusche | Hochschwabwasser | Wasser | Trinkwasser | Hochschwab |  Bodenbauer | Grüner See |
Die Bodenbauerkeusche dürfte um 1700 gebaut worden sein. Der erste uns bekannte schriftliche Beleg ist ein Kaufbriefprotokoll vom 25.5.1713.
Mit dem Erwerb der Liegenschaft Bodenbauer im Jahr 1992 ist die Keusche ebenfalls in den Besitz der ZWHS übergegangen.
1997 erfolgte eine Besichtigung durch DI. Alois Murnig vom Bundesdenkmalamt. Darauf folgend hat der Landeskonservator die Bodenbauer-keusche dem Typus Bauernhaus/Rauchstubenhaus mit traufeseitigem Eingang zugeordnet. Genau dieser bäuerliche Haustyp weist kulturgeschichtlich gesehen bemerkenswerte Einzelheiten mit architektonischer Qualität der Gebäudestruktur auf.

Die Keusche wurde im Jahr 1999 von der LR in das Revitalisierungs-Sonderprogramm für historisch bedeutende Baudenkmäler „Steirische Wahrzeichen“ aufgenommen und für die Dachinstandsetzung ein nicht rückzahlbarer Förderungsbetrag von S 60 000.- geleistet. Im Jahr 2000 wurde für die Generalsanierung der Bodenbauerkeusche (Denkmal relevante Arbeiten) ein nicht rückzahlbarer Förderungsbeitrag in der Höhe von S 500 000.- gewährt. Die Basisfinanzierung erfolgt durch die ZWHS, wobei ein Teil der erforderlichen Arbeiten in Form von Eigenleistungen und Maschineneinsätze der ZWHS, der Gemeinde St. Ilgen und dem Verein „der hochschwab“ durchgeführt werden. Unterkunft und Verpflegung wurden von seiten des Bodenbauerpächters Gerhard Schwarz bereitgestellt.
Die Umbauarbeiten werden von der Firma „Steirerhaus“ Teubl nach den Bestimmungen des Revitalisierungsfonds durchgeführt.

Nach Fertigstellung der Generalsanierung im Jahr 2002 wird die Bodenbauerkeusche ab 2003 als Hochschwabmuseum genutzt. Die ZWHS mit der Gemeinde St. Ilgen und dem Verein „Hochschwabmuseum“ werden gemeinsam die Themen Trinkwasserversorgung und die Ergebnisse der Hochschwabforschung zu den Themen Wasser, Almwirtschaft und touristische Erschließung der Öffentlichkeit präsentieren
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