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Ausstellungsgestaltung 2012 Erdgeschoss Kellerraum: „H2OCHSCHWAB-Österreichs Wasserschatz“ zeigt in einzigartigen Bildern das reiche Wasservorkommen, den wunderbaren und einzigartigen Naturraum, die Brunnen, Stollen, Leitungen und Gebäude der Wasserversorgung.
Mythos Wasser: Dieser Raum ist den Globus umspannenden mythologischen, kulturellen, religiösen und philosophischen Wassergedanken, Wasserschriften und Wassersymbolen der unterschiedlichsten Völker gewidmet. Ein Glasperlenbrunnen ermöglicht den Besuchern dem „Klang des Regens“ zu lauschen.
Vom Bauernhaus zur Bodenbauerkeusche und zum historisch bedeutenden Baudenkmal als „Steirisches Wahrzeichen“, das Hochschwabmuseum. Die Dokumentation der Revitalisierung des bäuerlichen Haustyps ein Rauchstubenhaus mit traufenseitigen Eingang, ist ein Teil der heurigen Ausstellung.
Museumsladen: In diesem Raum befindet sich ein touristischer Informationsstand, weiters werden Produkten aus der Region (Handarbeiten, Imkereiprodukte, Süßigkeiten, Bergkäse, Fleisch- und Wurstwaren, Apfelsaft, Most ……) angeboten.
Obergeschoss
Die Hochschwabseen: Wunderschöne Aufnahmen vom Josersee, Sackwiesensee, Teufelsee und Grüner See beim Hochschwab- Relief zeigen die unterschiedlichsten Erscheinungsformen der Gebirgsseen in unserer Region und machen Gusto auf eine Seenwanderung.
Wasser-Kraft: Wasser betriebene Modelle (Sägewerk, Grassstampfe, Mühle und Schmiede) ermöglichen einen Einblick in die historische Nutzung der Wasserkraft. Weiters gibt es Informationen über die aktuelle Nutzung von Wasserkraft in Trinkwasserversorgungssystemen.
Trinkwasserversorgung: In Graz besteht die öffentliche Trinkwasserversorgung seit dem Jahr 1911, seit 1971 besteht der Wasserverband Hochschwab-Süd und im Jahr 1981 wurde die Zentral-Wasserversorgung Hochschwab Süd Ges.m.b.H. (ZWHS) gegründet. Die Ausstellung ermöglicht einen Einblick in die Entstehung einer überregionalen steirischen Trinkwasserversorgung.
Dachgeschoss
Ein Teil der Ausstellung ist dem Hochschwabmaler Prof. Paul Kassecker, geb. 1903, gewidmet. Er war auch leidenschaftlicher Bergsteiger und Schilehrer und so beschäftigte er sich in den 40er-Jahren mit der Entwicklung von Schiausrüstungen, wie Anoraks und Schischlitten zum Transport Verletzter. In den 50er-Jahren entstanden zahlreiche Entwürfe für Prospekte und Werbeplakate, welche auch in der Ausstellung zu sehen sind.
Vor über 100 Jahren begann die alpine Erschließung des Hochschwab. Im Jahr 1893 durchkletterte der Bergsteiger Karl Domenigg mit dem Bergführer Markus Pierer aus St.Ilgen als erster die Hochschwab-Südwand. Ein Pickel, gewidmet von Domenigg an Markus Pierer, wird unter anderem im Museum ausgestellt.
Damals gab es noch keine Traktoren, Mähmaschinen .... Ochs und Pferd zogen den Pflug, gemäht wurde mit der Sense. Ein historischer Film von Herrn Rudolf Lehner gibt Ihnen Einblick in das bäuerliche Leben in St.Ilgen vor ungefähr 70 Jahren und wie sich das landschaftsbild im Ilgnertal seit dieser Zeit verändert hat. Nehmen sie sich Zeit für den Besuch unserer Ausstellung, der Film dauert ungefähr 30 Minuten und ist wirklich sehenswert. | | 








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